Lernen Sie uns kennen

Über uns

Seit 1910 steht der Name Aug. Wilh. Rudolph für hochqualitative Holzfußböden aus und für Berlin. Der Betrieb wird in vierter Generation vom Inhaber Thorsten Barth (Parkettlegermeister, Restaurator) geführt.
Das Team des Berliner Traditionsunternehmens besteht aus derzeit sieben Parkettlegergesellen und zwei Lehrlingen. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und weitergebildet. So ist der Betrieb aus dem Berliner Süden in der Lage, alle Arbeiten rund um Parkett, Dielen, Holzpflaster und Laminat stets nach dem neuesten Stand der Technik zu erbringen.

An unserem Firmensitz (Wilhelm-von-Siemens-Straße 12-14, 12277 Berlin) erwarten Sie neben der eigenen Werkstatt und dem Lager eine umfangreiche Parkettausstellung.
Beratung und Service stehen im Mittelpunkt des Unternehmens. So wird stets auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden aus Berlin und Brandenburg eingegangen. Auch überregional hat sich der gute Ruf des Meisterbetriebes herumgesprochen.

Dass bei der Ausführung der Arbeiten nur hochqualitative und schadstoffarme Produkte zum Einsatz kommen, ist für den Meister- und Innungsbetrieb eine Selbstverständlichkeit.

Die Kombination aus traditioneller Handwerkstechnik, modernen Materialien und einem hohen gestalterischen Anspruch macht unsere Böden einzigartig.
Wir sind für Sie da

Unser Team

Thorsten Barth Parkettlegermeister & Restaurator aus BerlinTHORSTEN BARTH
Geschäftsführer
Thorsten Barth ist Parkettlegermeister und Restaurator und führt den Betrieb in vierter Generation. Er ist verantwortlich für Beratung und Bauleitung.
Porträt Nadine Hahn Büroleitung BerlinNadine Hahn
Büroleitung
Parkettlegermeister & Restaurator Thomas Berger aus BerlinTHOMAS BERGER
Parkettlegermeister und Restaurator
Mitarbeiter Michael Freidank Parkettleger & Restaurierungsarbeiten BerlinMICHAEL FREIDANK
Parkettleger für Restaurierungsarbeiten
Mitarbeiter Frank Schweigel Parkettleger aus BerlinFRANK SCHWEIGEL
Parkettleger
Mitarbeiter Dominique Reikowski Parkettleger aus BerlinDOMINIQUE REIKOWSKI
Parkettleger
Mitarbeiter Matthias Schmidt Parkettleger aus BerlinMATTHIAS SCHMIDT
Parkettleger
Auszubildener zum Parkettverleger Amon WilmsAmon Wilms
Parkettleger
Dominic Lenske
Auszubildender
Frederic Dreuse
Auszubildender
WIR TRAGEN VERANTWORTUNG

Ökologie

Verantwortung für Umwelt und Wohngesundheit gehört für uns zu hochwertigem Handwerk. Deshalb achten wir bei der Auswahl von Parkett, Dielen und Verlegewerkstoffen auf langlebige, schadstoffarme Materialien und eine möglichst verantwortungsvolle Herkunft des Holzes.
Bevorzugt verwenden wir Produkte von Herstellern, die Holz aus kontrollierter Forstwirtschaft beziehen und ihre Produktionsprozesse transparent gestalten.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns jedoch mehr als die Wahl des Materials. Ein fachgerecht verlegter und gepflegter Holzfußboden kann über viele Jahrzehnte genutzt werden. Beschädigte oder abgenutzte Böden müssen dabei nicht zwangsläufig ersetzt werden: Häufig lassen sie sich reparieren, abschleifen oder mit passendem historischem Material ergänzen. So bewahren wir vorhandene Substanz, sparen wertvolle Ressourcen und vermeiden unnötigen Abfall.

Auch bei Klebstoffen, Ölen, Lacken und Pflegemitteln achten wir auf emissionsarme und wohngesunde Lösungen. Auf diese Weise entstehen langlebige Parkettböden, die hohe handwerkliche Qualität mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur verbinden.
LESEN SIE MEHR ÜBER DIE GESCHICHTE UNSERES TRADITIONSUNTERNEHMENS!

1910: Die Firma wurde durch Aug. Wilh. Rudolph in Berlin gegründet.

August Wilhelm Rudolph stammte aus Ottmachau, Schlesien und ging als junger Mann nach Berlin. Er wurde Berufsradrennfahrer. Nach einem schweren Sturz mit Schädelbruch (1909) wurde ihm das Rennfahren untersagt.

Einer seiner Freunde, wahrscheinlich Fritz Ebert aus Schöneberg, war damals „Bohner“. Das waren Handwerker, die Parkettböden mit Ziehklingen oder Stahlspänen abzogen und anschließend wachsten und bohnerten. Er schloss sich dem Freund an. Mitunter waren auch kleine Reparaturen auszuführen und irgendwann auch Parkettneuverlegungen. Längst schon verselbständigten sich die Parkettleger als Untergruppe innerhalb des Tischlerhandwerks. Eine Fachgruppe ‚Bohner‘ wurde gegründet, deren Obmann Aug. Wilh. Rudolph ab 1930 einige Jahre lang war – zunächst in Berlin, später deutschlandweit.

Der Betrieb entwickelte sich nach der Inflation kontinuierlich weiter und es wurden Mitarbeiter eingestellt. Als Lager hatte Aug. Wilh. Rudolph die Kellerräume des Hauses Südendstraße 15 in Berlin-Steglitz gemietet. Der Firmensitz befand sich in der Kaiserstraße in Berlin-Mariendorf.

Die Mitarbeiter transportierten das Werkzeug im Rucksack. Das Material wurde meist vom nächstgelegenen Güterbahnhof mit einem Schiebekarren zur Baustelle gebracht. Etwa 1931 trat die Tochter Hildegard Rudolph als Büroangestellte in die Firma ein.

1934: Aug. Wilh. Rudolph legte die Meisterprüfung in dem damals noch genannten „Tischler-Parkettlegerhandwerk“ ab. Innerhalb der Tischlerinnung wurde die Fachgruppe „Parkett“ gegründet. Auch dieser Fachgruppe stand Aug. Wilh. Rudolph einige Jahre vor.

1935: Aug. Wilh. Rudolph erwarb das Grundstück Breite Str. 39 in Berlin-Steglitz von einer Erbengemeinschaft. 1936: Umzug nach Berlin-Steglitz, Breite Str. 39. Das 25. Geschäfts-Jubiläum wird gefeiert. Im selben Jahr heiratete Hildegard Rudolph den Bauschlosser Max Barth aus Nowawes (Babelsberg, heute Ortsteil von Potsdam). Max Barth war ein Neffe von Julius Jachmann aus Nowawes. Julius Jachmann war Parkettleger und ein Freund von Aug. Wilh. Rudolph und es steht zu vermuten, dass sie Hildegard Rudolph und Max Barth miteinander bekannt gemacht haben. Max Barth sattelte um und wurde Parkettleger in der Firma.

1944: Das gesamte Lager brannte, ein Nebengebäude des Hauses Breite Str. 39 und die hinter dem Haus befindliche Werkstatt bis auf die Grundmauern ab. Das Nachbarhaus (Breite Str. 38) brannte ebenfalls völlig aus. Das eigene Haus konnte nur gerettet werden, weil Aug. Wilh. Rudolph mit zwei älteren Untermietern das Übergreifen der Flammen verhinderte.

Kurz nach dem Krieg war die Nachfrage nach Parkettarbeiten wegen vielfältiger anderer Sorgen eher gering. Mit dem Vernageln von Fenstern mittels Sperrholz und ähnlichen Dienstleistungen wurde die harte Zeit überbrückt. Mit dem Aufschwung durch den Marschallplan ging es mit dem Betrieb auch allmählich wieder aufwärts.

Etwa 1948 wurde Aug. Wilh. Rudolph als Sachverständiger für das Parkettlegerhandwerk öffentlich bestellt und vereidigt. 1954 legte Max Barth die Meisterprüfung ab. Im selben Jahr trat sein ältester Sohn, Klaus-Jürgen Barth, als Lehrling in die Firma ein, 1957 bestand er die Gesellenprüfung.

1958: Sein jüngster Sohn, Joachim Barth, trat ebenfalls als Lehrling ein. 1961 bestand er die Gesellenprüfung. Die Firma hatte zu der Zeit ca. 8 Mitarbeiter.

1959: Max Barth wurde als Sachverständiger für das Parkettlegerhandwerk öffentlich bestellt und vereidigt.

1960: Das 50. Jubiläum wurde gefeiert.

1968: Klaus-Jürgen Barth verunglückte beim Tauchen in der Türkei tödlich.

1970: Joachim Barth legte die Meisterprüfung im Parkettlegerhandwerk ab.

1974: Joachim Barth trat neben seinen Eltern als dritter Mitinhaber in die Firma ein.

1979: Joachim Barth wurde für das Parkettlegerhandwerk öffentlich bestellt und vereidigt.

1979: Max Barth verstarb nach langer schwerer Krankheit. 

1984: Hildegard Barth verstarb nach kurzer schwerer Krankheit. Joachim Barth ist fortan Alleininhaber.

1985: Das 75. Jubiläum wurde gefeiert. Aus diesem Anlass wurden die Büroräume komplett renoviert. (Dabei wurden Wandmalereien gefunden; ein Raum wurde restauriert).

1985: Drei Familienmitglieder traten als Büroangestellte teilzeitbeschäftigt in die Firma ein.

1995: Thorsten Barth trat als Lehrling ein.

1998: Thorsten Barth bestand die Gesellenprüfung.

2002 Der Geselle Rudi Hartmann ging nach 42-jähriger Betriebszugehörigkeit in Rente.

2006: Thorsten Barth, inzwischen Parkettlegermeister und Betriebswirt im Handwerk, übernahm die Firma und wandelte sie in eine GmbH um.

2006: Der Geselle Klaus Stier ging nach 45-jähriger Betriebszugehörigkeit in Rente.

2006: Der Geselle (und ehemalige Lehrling) Michael Freidank arbeitete seit 20 Jahren im Betrieb.

2010: Firma Aug. Wilh. Rudolph bestand seit 100 Jahren.

2013: Der Betrieb zog in die „alte Schlüterbackfabrik“ nach Berlin-Schöneberg.

2016: Der Geselle (und ehemalige Lehrling) Michael Freidank arbeitete seit 30 Jahren im Betrieb.

2018: Das Team wurde durch Parkettlegermeister und Restaurator Thomas Berger verstärkt.

Restaurierung Stabparkett nach Brandschaden

Fischgrätparkett Eiche

Gekälkte Eichendiele

Hier haben wir den Kunden beraten, bemustert, das Material geliefert und eine Verlegeschulung gegeben. Es ging darum, dem Charakter des neuen Hauses (Schwedenhaus) und dem Einrichtungsstil gerecht zu werden. Die Wahl fiel auf eine weißgekälte Landhausdiele im Spezialmuster „Parallelverlegung mit Zwischenfries“.

Parkettboden

Ritz Carlton Berlin Curtain Club.

Im Curtain Club des Hotels Ritz Carlton Berlin wurde ein neuer Tafelparkettboden eingebaut. Ganz klassisch im „Versailler Muster“. Holzart Eiche, Oberfläche geölt. Da der Boden auf einem beheizten Estrich verlegt wurde, handelt es sich um einen Dreischichtaufbau. Allerdings – als Besonderheit – drei Schichten Eiche aus ein und demselben Stamm geschnitten. Extrem formstabil, langlebig und technisch perfekt für Fußbodenhiezung geeignet.

Landhausdielen

In einer Villa in Wannsee wurde eine gedämpfte Eiche aus der Produktpalette „Listone Giordano“ verlegt. Die Kombination verschiedener Breiten in unterschiedlichen Räumen und die Belegung der Stufen mit dem gleichen Material begeisterte unsere Kunden.

LANDHAUSDIELE

Verlegung eines Landhausdielen-Parketts in Eiche mit gebürsteter Oberfläche und umlaufender Fase.

Der alte Parkettboden und die nicht normgerechte Unterkonstruktion wurden entfernt. In Zusammenarbeit mit Estroplan wurde ein neuer Estrich eingebracht. Durch den Einsatz eines Fließestrichs konnte eine fugenfreie Fläche realisiert werden. Das Parkett läuft durch drei Zimmer und einen Flur fugenfrei hindurch.

 

CABREÚVA VERMELHA

AHORN-FERTIGPARKETT, SCHIFFSBODEN

Dieser Boden besteht aus mehrschichtigen Verlege-Elementen, die werkseitig versiegelt wurden.

Das Parkett wurde auf die vorhandenen Spanplatten verklebt. Diese wurden zuvor vom alten Teppichboden befreit und grob geschliffen.

Die Verlegeelemente sind 2,20 m lang und mit einer 3,6 mm hohen Deckschicht aus Kanadischem Ahorn im Schiffsbodenmuster ausgestattet.

 

DOUSSIÉ FISCHGRÄT

Dieser Boden der Holzart Doussié wurde auf einem Alt-Estrich, der zuvor geschliffen und grundiert wurde, verklebt verlegt.

Der Parkettboden besteht aus mehrschichtigen Einzelstäben, die werkseitig versiegelt geliefert wurden.

Eine Besonderheit stellt die fugenlose Verlegung in einem großen Wohnzimmer und zwei Fluren dar. Außerdem wurden sowohl Leisten als auch Parkettboden passgenau um das Treppenloch herum angearbeitet.

 

FERTIGPARKETT

Dieser Parkettboden besteht aus Mehrschicht- Fertigparkett- Verlege- Elementen in der Holzart Eiche. Diese wurden auf den vorhandenen Verlegeplatten schwimmend auf Unterlage verlegt.

 

LÄRCHE LANDHAUSDIELE

Dieser Parkettboden besteht aus Mehrschicht-Landhausdielen in der Holzart Lärche. Diese wurden auf den vorhandenen Verlegeplatten verklebt verlegt.

Die sehr langen Dielen sind werkseitig mit einem Naturharzöl versehen.

 

TAFELPARKET

In einer denkmalgeschützen Villa in Potsdam wurde ein Tafelparkett verlegt. Dieses wurde nach Vorbild der Böden in den anderen Räumen hergestellt. Die Oberfläche wurde mit einer Öl-Wachs-Kombination realisiert.

LANDHAUSDIELE EICHE COUNTRY

Über den Dächern Kreuzbergs: Listone Giordano Eiche Country geölt. Inklusive Treppenstufen mit weißer, hochwertiger Möbelbauplatte als Setzstufe. Tolle Kunden – wunderschöne Fläche…

FISCHGRÄTPARKETT EICHE

In einem denkmalgeschützten Gebäude ist das Dach ausgebrannt. Das Löschwasser durchnässte und beschädigte die Parkettböden. Jeder Stab wurde numeriert, ausgebaut, gesäubert, entfedert, neu gefedert und nach der Erstellung eines neuen Unterbodens genau dorthin wiederverlegt wo er war. Die Oberfläche wurde mit einem Öl-Lack-Hybridsystem im Glanzgrad matt realisert.

WENGE PROVENCE

Nach einer Beratung in unserer Ausstellung entschieden sich unsere Kunden für die Materialien von „Listone Giordano“. Zum Einsatz kam in einem der beiden Häuser der 9 cm breite Einzelstab in der Holzart Wenge mit einer strapazierfähigen Öloberfläche. Im zweiten Haus wurde eine geräucherte und geölte Mehrschichtdiele verlegt. Beide Produkte sind besonders gut beim Einsatz auf Fußbodenheizung geeignet.